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Die Gründungsversammlung
der Skiabteilung fand am 20. September 1983 „beim Erber“ statt. Die Liste der Gründungsmitglieder umfasst 49 Personen (SV Eilsbrunn, Skiabteilung, Saisonprogramm 1988/89, S. 10). Erster Abteilungsleiter war Karl-Heinz Hildebrand. Ihm folgte 1986 Josef Pilz.
1987 wurde die Ski-Abteilung zur Ski- und Tennis-Abteilung erweitert. Die Funktion des Abteilungs-Leiters übernahm Josef Pilz.
1990 aber erfolgte – nach dem Rücktritt von Josef Pilz – ein Herauslösung der Tennisabteilung als selbständige Abteilung. Neuer Ski-Abteilungsleiter wurde zunächst an der
Spitze eines Fünfer-Gremiums Oliver Schlegl, bald darauf – noch 1990 – Reinhard Riedlbauer. Er übte diese Funktion bis Dezember 1993 aus. Nach ihm übernahm Christian Tuschl kommissarisch dieses Amt. Ab
1994 bis 2006 trug Frank Woge die Verantwortung als Abteilungsleiter der Skiabteilung, in 2006 übernahm Christina Jäger diese Aufgabe.
Die Skiabteilung entwickelte sich im SV Eilsbrunn mitgliedermäßig recht positiv. 1989 meldete Abteilungsleiter Josef Pilz dem Skigau Oberpfalz 88 Mitglieder (52 Erwachsene, 29
Kinder und 7 Jugendliche). 1994 waren insgesamt 76, 2000 dann 121, 2005 schließlich 140 Mitglieder zu verzeichnen. Damit stellte sie zu Jahresbeginn 2005 bei einer Gesamtmitgliederzahl des SV Eilsbrunn
von 487 die mitgliederstärkste Abteilung dar.
Die Skisaison wurde lange Jahre eröffnet durch den alljährlichen Skibazar, nach einigen Jahren auch kombiniert mit Neuartikelinfo. Anlässlich des fünfjährigen Bestehens
der Skiabteilung gab es 1988 eine Saisoneröffnungsfeier mit circa 170 Besuchern und in der Saison 1988/89 erstmals in der Vereinsgeschichte eine Ski-Vereinsmeisterschaft. Bei 75 Startern wurden
damals Christian Tuschl Vereinsmeister und Claudia Jobst Vereinsmeisterin. In dieser Saison nahmen insgesamt 85 Personen an den verschiedenen Skikursen teil.
Der Erfolg der Skiabteilung hängt wesentlich von den guten Übungsleitern
ab. Hier ließ der Verein frühzeitig gezielt qualifizierte Kräfte ausbilden, die ihre Prüfungen beim DSV ablegten. In der Saison 1986/87 standen dem Verein bereits fünf geprüfte Übungsleiter zur Verfügung, nämlich Thomas Huber, Reinhard Riedlbauer, Gerold Jessensky, Josef Pilz und Christian Tuschl; 1988/89 wuchs ihre Zahl auf zwölf, es kamen Willi Kus, Otto Teufel, Ludwig Jäger, Rudi Pusch, Oliver Schlegl, Sabine Jäger und Claudia Jobst hinzu. Im Dezember 1988 fand die Einschulung der Übungsleiter in Alpbach statt, 1992 beispielsweise im Zillertal.
Vorbereitendes Konditionstraining bzw. Skigymnastik
konnte erfreulicherweise in der Anfangszeit in der Schulturnhalle Sinzing durchgeführt werden. In der ersten Aktivphase bis 1990 waren dabei als Organisatoren „Jack“ (Gerold) Jessensky, unterstützt von Karl-Heinz Hildebrand, tätig sowie Adam Albrecht, Willi Kus, Josef Pilz und Otto Teufel. Bereits ab 1989 leitete Sabine Jäger das Skitraining, zuerst abwechselnd mit den oben genannten, ab 1990 dann eigenverantwortlich. Sie stellte sich 15 Jahre als Übungsleiter zur Verfügung und trainierte die Sportler sowohl Sommer wie Winter. Ab 1996 wurde die Skigymnastik zur Fitnessgymnastik für die ganze Familie und findet seither jeden Donnerstag abend in der Viehhausener Turnhalle statt.
Wenn es die Eilsbrunner Schneelage zuließ, wurde zwischen Weihnachten und Neujahr jeweils ein „Zwergerl-Skikurs“ in den „Kinderalpen von Eilsbrunn“ bzw. auf der
Sußbauer-Wies’n durchgeführt. Der Zwergerlkurs war für alle Kinder kostenlos. In der Saison 1992/93 nahmen daran 24 Kinder und fast ebenso viele Eltern teil. 1996 pflügten 16 Zwegerln erste Kurven.
Hauptschwerpunkt des Programms waren die alljährlich angebotenen Skikurse
im Januar/Februar im Bayerischen Wald, etwa am Pröller oder Geißkopf. Manchmal, wie in der Saison 1993/94, mussten die Skikurse wie auch die Vereinsmeisterschaft wegen Schneemangel ausfallen. Zu den normalen Skikursen kamen in den neunziger Jahren – ab der Saison 1994/95 –
Snowboard-Kurse und später auch Carving-Skikurse hinzu..
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